WFL Millturn Technologies GmbH
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KERN·kom·pe·tenz

Wo die Luft nach Eisen riecht, die Hände dreckig sind und der Wunsch nach dem „Erschaffen“ groß ist, beginnt die Reise einer jeden WFL Maschine. Die mechanische Fertigung ist sozusagen ein Spielplatz für große Jungs, deren Aufgabe es ist, genau getaktete und minutiös geplante Abläufe in die Tat umzusetzen. Spezielle Maschinen erfordern spezielle Maßnahmen, die unbedingt eingehalten werden müssen. Ein perfekt inszeniertes Team rund um solche Abläufe ist ein „Must-have“. Andreas Kern lenkt die WFL Facharbeiter und spornt diese zu Höchstleistungen an, um dem Kunden ohne Verzug die gewünschte Maschine liefern zu können.

Andreas Kern, Leiter der mechanischen Produktion, steht uns jetzt, inmitten der MILLTURN-Geburtsstätte, Rede und Antwort. Herr Kern, wie kam es zur Entscheidung, für WFL zu arbeiten?
Ich lernte damals in den Steyrer Werken Maschinenschlosser. Heutzutage nennt man das Maschinenbautechniker. Durch eine Umstrukturierung fand ich schlussendlich zu WFL.

Welche Eckpfeiler Ihres Werdegangs waren für Sie besonders wichtig?
Eine treibende Kraft in meinem Werdegang war mein Vater, der mir den Rat gab, über den Tellerrand unseres Ortes zu blicken und in einer größeren Firma eine Lehre zu starten. Er wollte natürlich nur das Beste für mich. Also entschloss ich mich, der Empfehlung meines Vaters zu folgen und bin so nach Steyr gekommen. Anfangs wäre auch in der VOEST ein Lehrplatz frei gewesen, doch ich entschied mich vorerst für Steyr. Ich wäre höchstwahrscheinlich heute gar nicht hier, wenn ich nicht vorher den etwas schwierigeren Weg gegangen wäre.

Was war der abenteuerlichste Job, den Sie je hatten?
Ich arbeite schon mein ganzes Leben in dieser Branche, aber es gab noch nie etwas, was mich aus der Ruhe brachte. Ich mag diese Art von Arbeit sehr, auch wenn hier und da etwas nicht so rund läuft, bin ich immer lösungsorientiert und gebe mein Bestes. Und was Abenteuer im Job betrifft, so habe ich bei WFL schon einige erlebt - und zwar auf den Dienstreisen in die unterschiedlichsten Ecken der Welt.

Sie sind ein wichtiges Zahnrad im großen WFL Getriebe. Wie sieht Ihr Arbeitsablauf aus bzw. wie wird gearbeitet?
Durch meine neue Tätigkeit als Meister bin ich leider nicht mehr ganz so nahe bei meinen Mitarbeitern und Kollegen wie zuvor als Vorarbeiter. Nichtsdestotrotz hilft man, wo es nur geht. Dank meiner Teamleiter wird der Informationsfluss nicht unterbrochen. So kann bei mechanischen Durchlaufzeiten zwischen 30 und 60 Tagen Termin für Termin eingehalten werden. Nicht nur Termine, sondern auch etliche Abläufe werden ausgesteuert und von früh bis spät aufgearbeitet. Und da wir gerade von Zahnrädern sprechen – vielen Dank an alle Abteilungen. Die sehr gute Zusammenarbeit und die damit einhergehende Möglichkeit, abteilungsübergreifende Prozesse perfekt gestalten zu können, ermöglicht es uns, eine sehr hohe Anzahl an Maschinen im Jahr zu bauen.

Wo sehen Sie sich in 10 Jahren?
Meine Passion ist und war schon immer der Maschinenbau. Deswegen werde ich auch noch die nächsten 10 Jahre der WFL treu bleiben, meine Meisterausbildung finalisieren und versuchen, auch weiterhin zu jedem Problem eine Lösung zu finden.

Wie gestalten Sie Ihre Work-Life-Balance?
Für mich gibt es dazu nur die Lösung der strikten Trennung von Arbeitszeit und Freizeit. Als ich damals noch den Vorarbeiterposten hatte, konnte ich das noch nicht. Mittlerweile habe ich die perfekte Balance gefunden und mein Team und ich sind sehr gut aufeinander abgestimmt. Auch wenn ein Arbeitsgang an einem Tag nicht fertiggestellt werden kann, haben wir für den Tag darauf immer einen genauen Plan parat.

Wie wichtig ist für Sie Teamwork bei WFL?
Teamwork ist eine der wichtigsten Kompetenzen im Arbeitsleben! Es sollte nicht nur eine Abteilung betrachtet werden, sondern das große Ganze, der Überblick bzw. Weitblick sollte immer im Fokus stehen. Alle Arbeitsschritte sind abteilungsübergreifend und deswegen ist Teamwork eine generelle Anforderung. Wir können uns glücklich schätzen, wie reibungslos das ganze Team der WFL eingespielt ist. Denn um parallele Arbeitsschritte und Abläufe zu ermöglichen, muss das Uhrwerk perfekt geölt sein.

„DAS“ möchte ich gerne noch machen,… meine „Bucket-List“?
Für mich gibt es eigentlich nur zwei wirklich wichtige Dinge, wenn es um die „Bucket-List“ geht. Zum Ersten, gesund bleiben und zum Zweiten, eine Alpenüberquerung mit dem Mountainbike zu meistern. Beim Thema Alpentour steht Kondition an erster Stelle. Jetzt heißt es also trainieren, um mir diesen Traum zu erfüllen. Und, nein – ein E-Bike wird nicht verwendet.

Wann vergessen Sie die Zeit beim Arbeiten?
Besonders bei herausfordernden oder auch komplizierteren Arbeiten vergesse ich die Zeit. In meiner früheren Tätigkeit als Vorarbeiter hatte ich diverse Baugruppen zu montieren und vergaß dabei ständig die Zeit, weil ich so vertieft und konzentriert war. In meinem neuen Aufgabenbereich gibt es sehr viele Termine und Taktungen. Nun nehme ich den Faktor Zeit ganz anders wahr, die Uhr muss dabei immer im Blickfeld behalten werden, um zeitgerecht Aufträge fertigzustellen.

Worauf freuen Sie sich am meisten was die Zukunft betrifft?
Momentan nimmt die Meisterschule nach der Arbeit ziemlich viel Zeit in Anspruch. Daher freue ich mich am meisten auf die wiedergewonnene Freizeit nach dieser Ausbildung.

Wann erleben Sie das Gefühl, in Ihrem Element zu sein?
Definitiv auf dem Mountainbike in den Bergen. Bei kleineren Wochenend-Trips in die Alpen ist es ein berauschendes Gefühl, wenn man den Gipfel erklommen hat und mit einem Panoramablick belohnt wird. Da bin ich in meinem Element und würde am liebsten auf den „Zeit-Pause-Knopf“ drücken. Abschließend würden wir noch gerne wissen, wo Sie WFL in Zukunft sehen. WFL ist generell auf einem sehr guten Weg und befindet sich bereits jetzt auf einem hohen Level. Ich bin davon überzeugt, dass die Zukunft noch viel bringen wird. Es wird, realistisch gesehen, wie überall im Maschinenbausektor Höhen und Tiefen geben, aber mit unserer tollen Zusammenarbeit und den perfekt abgestimmten Abläufen in den Abteilungen werden auch zukünftige „Probleme“ mit Leichtigkeit bewältigt.

 

ZUR PERSON
Name: Andreas Kern
Alter: 43 Jahre
Heimatstadt: Pregarten/OÖ
Ausbildung:
1982 - 1986 Volksschule
1986 - 1990 Hauptschule
1990 – 1991 Polytechnischer Lehrgang
1991 – 1995 Lehre als Maschinenschlosser
Seit 1996 bei WFL Millturn Technologies GmbH & Co.KG Start in der Hauptmontage bei der Baureihe M100 & M120 MILLTURN bis 2005 mit zahlreichen Kundenmontagen und auch einigen Service-Einsätzen.
Ab 2006: Vorabeiter der Baureihe M60 & M65 MILLTURN
Ab 2018: Meisterausbildung
Ab 2019: Leiter der mechanischen Produktion

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Responsable del contenido de esta nota de prensa: WFL Millturn Technologies GmbH & Co. KG

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